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Kardiologie

Langzeit-EKG in Flensburg

Beim Langzeit-EKG wird der Herzrhythmus über einen längeren Zeitraum im Alltag aufgezeichnet. Dadurch können Herzrhythmusstörungen erfasst werden, die in einem kurzen Ruhe-EKG möglicherweise nicht auftreten.

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Wann wird ein Langzeit-EKG durchgeführt?

Ein Langzeit-EKG kann beispielsweise bei Herzstolpern, Herzrasen, Schwindel, kurzzeitiger Bewusstlosigkeit oder bei Verdacht auf bestimmte Herzrhythmusstörungen eingesetzt werden.

Es kann außerdem zur Verlaufskontrolle bereits bekannter Rhythmusstörungen oder unter bestimmten Behandlungen erforderlich sein.

Die Dauer der Aufzeichnung richtet sich nach der medizinischen Fragestellung.

So läuft es ab

So läuft die Untersuchung ab

  1. Vorbereitung

    Eine besondere Vorbereitung ist in der Regel nicht erforderlich.

    Während der Aufzeichnung darf das Gerät nicht nass werden. Duschen, Baden und Schwimmen sind deshalb während der Messdauer nicht möglich.

  2. Die Untersuchung

    Auf dem Brustkorb werden Elektroden angebracht, die mit einem kleinen Aufnahmegerät verbunden sind.

    Während der Aufzeichnung führen Sie Ihren Alltag möglichst wie gewohnt fort. Beschwerden und besondere Ereignisse sollten mit der jeweiligen Uhrzeit dokumentiert werden, damit sie bei der späteren Auswertung mit der EKG-Aufzeichnung verglichen werden können.

    Nach Ende der vorgesehenen Aufzeichnungsdauer wird das Gerät zurückgegeben und die Aufzeichnung ausgewertet.

  3. Das Ergebnis

    Die EKG-Aufzeichnung wird ärztlich ausgewertet. Dabei werden insbesondere Herzrhythmus, Herzfrequenz und mögliche Rhythmusstörungen beurteilt.

    Beschwerden, die während der Aufzeichnung dokumentiert wurden, können zeitlich mit dem EKG verglichen werden.

    Das weitere Vorgehen richtet sich nach dem Befund.

Ihre Spezialisten

Wer Sie untersucht

Dr. med. Matthias Nolde
Dr. med. Matthias Nolde
Facharzt für Innere Medizin und Kardiologie
Praxisinhaber
Nur Privatpatienten und Selbstzahler
Lene Wulff
Lene Wulff
Fachärztin für Kardiologie und Angiologie
Kassen- und Privatpatienten
FAQ

Häufige Fragen zum Langzeit-EKG

Wie soll ich mich während des Langzeit-EKGs verhalten?

Gestalten Sie Ihren Alltag möglichst wie gewohnt. Dadurch kann der Herzrhythmus unter Ihren normalen Alltagsbedingungen aufgezeichnet werden.

Kann ich mit dem Langzeit-EKG duschen?

Nein. Das Aufnahmegerät darf nicht nass werden. Duschen, Baden und Schwimmen sind deshalb während der Aufzeichnung nicht möglich.

Was soll ich tun, wenn ich während der Aufzeichnung Beschwerden habe?

Notieren Sie Beschwerden wie Herzstolpern, Herzrasen, Schwindel oder andere auffällige Ereignisse möglichst mit der genauen Uhrzeit. So können die Beschwerden bei der Auswertung mit der EKG-Aufzeichnung verglichen werden.

Kann ich mit dem Gerät schlafen?

Ja. Die Aufzeichnung läuft auch während des Schlafs weiter. Achten Sie darauf, dass sich Elektroden und Kabel möglichst nicht lösen.

Was passiert, wenn während der Aufzeichnung keine Beschwerden auftreten?

Auch eine beschwerdefreie Aufzeichnung kann Informationen über den Herzrhythmus liefern. Selten auftretende Rhythmusstörungen werden bei einer begrenzten Aufzeichnungsdauer jedoch nicht zwangsläufig erfasst. Ob weitere Untersuchungen sinnvoll sind, hängt von der medizinischen Fragestellung ab.

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