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Kardiologie

Belastungs-EKG in Flensburg

Beim Belastungs-EKG werden EKG und Blutdruck während einer körperlichen Belastung auf dem Fahrradergometer aufgezeichnet. Die Untersuchung ermöglicht die Beurteilung der körperlichen Belastbarkeit sowie des Herzrhythmus und des Blutdruckverhaltens unter Belastung.

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Wann wird ein Belastungs-EKG durchgeführt?

Ein Belastungs-EKG kann bei verschiedenen kardiologischen Fragestellungen eingesetzt werden. Dazu gehören beispielsweise belastungsabhängige Beschwerden, die Beurteilung der körperlichen Belastbarkeit, bestimmte Herzrhythmusstörungen und die Verlaufskontrolle bei bekannten Herzerkrankungen.

Auch bei der Abklärung einer möglichen koronaren Herzkrankheit kann das Belastungs-EKG Bestandteil der Diagnostik sein. Die Aussagekraft hängt dabei von der individuellen Fragestellung und der Vortestwahrscheinlichkeit ab.

So läuft es ab

So läuft die Untersuchung ab

  1. Vorbereitung

    Bitte tragen Sie für die Untersuchung geeignete Kleidung und feste Schuhe.

    Vermeiden Sie unmittelbar vor der Untersuchung eine größere Mahlzeit.

    Ihre Medikamente nehmen Sie grundsätzlich wie verordnet ein. Falls für die Untersuchung eine abweichende Einnahme erforderlich ist, wird dies vorher mit Ihnen besprochen.

  2. Die Untersuchung

    Vor Beginn werden EKG-Elektroden angelegt und der Blutdruck gemessen.

    Anschließend fahren Sie auf einem Fahrradergometer. Die Belastung wird stufenweise gesteigert. Währenddessen werden EKG und Blutdruck kontrolliert und mögliche Beschwerden berücksichtigt.

    Die Belastung wird beendet, wenn die vorgesehene Belastungsstufe erreicht ist oder medizinische beziehungsweise körperliche Gründe dies erforderlich machen.

    Nach Ende der Belastung werden EKG und Blutdruck noch für eine gewisse Zeit weiter kontrolliert.

  3. Das Ergebnis

    Die während der Belastung erhobenen Befunde werden ärztlich ausgewertet und im Zusammenhang mit Beschwerden, Vorerkrankungen und weiteren kardiologischen Befunden beurteilt.

    Je nach Fragestellung und Ergebnis können weitere Untersuchungen erforderlich sein.

Ihre Spezialisten

Wer Sie untersucht

Dr. med. Matthias Nolde
Dr. med. Matthias Nolde
Facharzt für Innere Medizin und Kardiologie
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Nur Privatpatienten und Selbstzahler
Lene Wulff
Lene Wulff
Fachärztin für Kardiologie und Angiologie
Kassen- und Privatpatienten
FAQ

Häufige Fragen zum Belastungs-EKG

Kann ich ein Belastungs-EKG auch ohne Beschwerden durchführen lassen?

Ja. Auf Ihren ausdrücklichen Wunsch ist das Belastungs-EKG als Wunschuntersuchung möglich (ca. 59 € nach GOÄ). Gemeinsam mit dem Herzultraschall ist es Bestandteil unseres Herzchecks.

Muss ich für das Belastungs-EKG nüchtern sein?

Sie müssen in der Regel nicht nüchtern sein. Eine größere Mahlzeit unmittelbar vor der Untersuchung sollten Sie jedoch vermeiden.

Welche Kleidung sollte ich mitbringen?

Tragen Sie Kleidung, in der Sie sich auf einem Fahrradergometer gut bewegen können, sowie geeignete feste Schuhe.

Soll ich meine Medikamente vorher einnehmen?

Nehmen Sie Ihre Medikamente grundsätzlich wie verordnet ein. Falls für Ihre Untersuchung eine abweichende Einnahme erforderlich ist, teilen wir Ihnen dies vorher mit. Setzen Sie Medikamente nicht selbständig ab.

Wann wird die Belastung beendet?

Die Belastung wird beendet, wenn die vorgesehene Belastungsstufe erreicht ist oder Beschwerden, EKG-Veränderungen, auffällige Blutdruckwerte oder andere medizinische beziehungsweise körperliche Gründe dies erforderlich machen.

Kann ein unauffälliges Belastungs-EKG eine koronare Herzkrankheit sicher ausschließen?

Nein. Das Belastungs-EKG ist eine Untersuchung mit begrenzter diagnostischer Aussagekraft. Ob bei Verdacht auf eine koronare Herzkrankheit weitere Untersuchungen erforderlich sind, hängt von Beschwerden, Risikoprofil, Vorbefunden und der individuellen medizinischen Fragestellung ab.

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